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Mantren

Der Begriff Mantra stammt aus dem Sanskrit. „Man“ steht übersetzt für „Denken“ und „tra“ heißt übersetzt „beschützen“ oder „befreien“.
Die Ursprünge der Mantras sind Jahrtausende alt und lassen sich in das frühe Tibet, Indien und in die Mongolei verfolgen. Mantras sind kurze, formelhafte Wortfolgen, die ständig mental, singend oder flüsternd wiederholt werden. Manchmal werden auch Namen von Gottheiten genannt.
Mantren sollen unter anderem eine göttliche Macht besitzen, mit deren Hilfe Menschen von schlechten Gedanken beschützt oder befreit werden sollen. Durch das Wiederholen von spirituellen Versen soll eine Energie in Menschen freigesetzt werden, die einen „Informationsfluss des Lebens“ in Gang setzten soll. Sie werden auch als Beschwörungsformeln genutzt, um gegen negative Kräfte zu wirken.
Durch das Praktizieren der Mantren soll es zu einer Verbindung des Menschen mit dem Kosmos und dem „Herzen der Existenz“ kommen. Der „Informationsfluss des Lebens“ soll dadurch in Gang gesetzt werden. Auch werden Mantren von manchen Lichtarbeitern (Lichtarbeit) praktiziert, dabei soll ein „Lichtkörperprozess“ in Gang gesetzt werden.

Bewertung der Mantren auf okkulte Hintergründe aus christlich - biblischer Sicht
Die Bewertung entspringt ausschließlich meiner persönlichen Meinung, so wie ich die Bibel und den christlichen Glauben verstanden habe. Menschen, die die Mantren oder andere esoterische Praktiken anwenden, sind meist auf der Suche nach spirituellen Erfahrungen und damit bewusst oder unbewusst auf der Suche nach Gott. Es ist ein ehrliches streben nach dem Schöpfer des Lebens und des ganzen Kosmos. Diese Suche ist in allen Menschen angelegt. Unsere Seele und unser Geist verlangen nach Gott (Psalm 42,2-3).
Beim Praktizieren der Mantren geht der Geist auf spirituelle Empfangsbereitschaft. Man wird bereit, sich durch anscheinend „göttliche“ oder kosmische Kräfte beeinflussen zu lassen. Der menschliche Geist öffnet sich spirituellen Einflüssen. Der Geisterwelt wird Tür und Tor geöffnet und diese Geister können dann Einfluss auf die Betroffenen nehmen. 

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